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Nov 2016

Smart Meter Rollout

Erste Stepps in Österreich erfolgreich umgesetzt


Smart Meter Rollout

Laut der intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) müssen in Österreich bis 2019 bereits 95% der Haushalte mit einem Smart-Meter ausgerüstet sein. In mittlerweile 9 Projekten unterstützen wir österreichische Energieversorger bei der Planung und der Durchführung des Smart Meter Rollouts mit unserer Workforce Management Software AuReS.

Und nein, auch wir haben trotz unserer Erfahrung im österreichischen Markt nicht den einen Masterplan. Dies liegt an den unterschiedlichen Workflows eines jeden Energieversorgers, welche somit die Erstellung eines allgemeingültigen Masterplans unmöglich machen. Aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass sich viele Fragestellungen erst im Prozess selbst ergeben, aber auch erst dann beantwortet werden können.

Die größte Frage, die über allem schwebt ist die Frage der Wirtschaftlichkeit. Ist es wirtschaftlich weitere Fahrtstrecken auf sich zu nehmen und tatsächlich, wie gesetzlich vorgegeben, erst alle Verbraucher über 6.000 kWh auf Smart-Meter-Rollout umzustellen? Oder ist es evtl. wirtschaftlicher auch Verbraucher unter 6.000 kWh gleich mit zu wechseln, da sie sich im nahen geografischen Umfeld befinden? Und wenn ja, in welchem Gebiet beginnt man mit dem Wechsel? Hier können Parameter wie z. B. die Netzabdeckung oder ein hohes Haushaltseinkommen wichtige Entscheidungspunkte in der Rolloutstrategie sein. Wie auch in Österreich beraten wir Sie hier gerne bzgl. einer für Sie und Ihre Region geeignete Strategie. Aber auch bei der Ausgestaltung einzelner Auftragsprozesse.

Z. B. bei den Anschreibenprozessen, mit denen die Endkunden über den Wechsel zu Smart-Metern informiert werden müssen. Ob man dem Kunden einen konkreten Termin mit einem 2-stündigen Zeitfenster für den Wechsel angibt oder ihn grundsätzlich nur darüber informiert, dass in den nächsten 2 Monaten ein Wechsel stattfindet, ist eine strategische Frage. Unterschiedlichste Varianten sind in Österreich rechtlich zugelassen und werden von unseren Kunden umgesetzt.

Fest steht aber, dass ein Einbau eines Smart-Meter ohne mobiles Gerät nicht mehr umzusetzen ist. Der gute alte Zettel hat somit ausgedient. Allein schon der benötigte Unique Key für das Entsperren des Zählers erfordert ein mobiles Gerät. Diese Keys werden aus einem per Schnittstelle angebunden KMS-System (Key-Management-Service) übermittelt. Gerade bei einem Massenrollout mit Smart Meter Rollout gilt es hier sicherzustellen, dass die Schnittstelle des KMS-Anbieters eine entsprechend gute Performance bietet. Verknüpft mit einer Lager-App bekommt der Monteur alle Keys für die Smart-Meter auf das mobile Gerät übertragen, die er in seinem Monteurlager mit sich führt.

Ist der Smart Meter Rollout vor Ort physisch montiert und mit dem Unique Key entsperrt, können mit definierten Installationsworkflows z. B. der Smart-Meter parametriert, die Initialablesung ausgeführt und der Breaker-Status geprüft werden. Ob die unterschiedlichsten digitalen Schritte, die zum Einrichten des Smart-Meter notwendig sind jeweils einzeln angestoßen werden, oder durch einmaliges Anstoßen automatisch der Reihe nach abgearbeitet werden ist kundenindividuell.

Die klassische Ablesung hat mit dem Wechsel auf Smart Meter Rollout auch ausgedient, da die Zählerdaten im besten Fall regelmäßig automatisch übermittelt werden. Aber auch bei einem Smart-Meter kann es zu Situationen kommen, die eine Auslesung des Zählers vor Ort notwendig machen. Z. B. wenn der Zähler nicht mehr über die Ferne kommunikationsfähig ist. Mit AuReS Mobil kann der Zähler auch in solchen Situationen ausgelesen werden. Ausgelesene Rohdatenströme werden je nach Hersteller und Modell des Zählers z.B. in einem sogenannten Hex-Code (Code im Hexadezimalsystem) ausgegeben. Dieser Hex-Code muss interpretiert werden. Da sowohl in Österreich unterschiedlichste Zähler eingesetzt werden, aber auch in Deutschland noch lange nicht feststeht, welche Zähler verbaut werden, stellt reisewitz für erste Zählertypen eine Open-Source-Lösung zur Verfügung. Auch zukünftige Änderungen oder Anpassungen in den Rohdaten können somit kurzfristig direkt durch den Energieversorger angepasst und bereitgestellt werden.

In den nächsten Monaten werden sich weitere Fragestellungen in österreichischen Projekten auftun, dessen Lösungswege für einen Rollout in Deutschland adaptiert werden können.

Nutzen Sie unsere Erfahrung aus dem österreichischen Markt als Vorsprung für den Smart-Meter-Rollout. Kontaktieren Sie uns, wir beantworten Ihnen gerne weitere Fragen.

Quelle: Energy Magazin



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