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Smart Meter-Rollout perfekt planen

Smart Meter-Rollout perfekt planen

Die Digitalisierung der Energiewirtschaft schreitet seit mehreren Jahren voran. Das 2015 verabschiedete Messstellenbetriebsgesetz setzt indirekt auch zeitliche Grenzen für die Digitalisierung von bestehenden Zählermanagement-Prozessen wie der Zählerablesung oder dem Zählerwechsel. Mit der Einführung von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen ist eine digitale Bearbeitung dieser manuellen Wechsel- und Ableseprozesse unumgänglich. Auf welche konkreten Problemstellungen treffen Messtellenbetreiber und ihre Servicepartner mit der Einführung des Smart Metering und welchen zusätzlichen Nutzen bringt die Einführung eines Workforcemanagement Systems bei der Digitalisierung mit sich?

Smart Meter-Rollout mit dem richtigen Workforcemanagement steuern

Das Workforcemanagement System aures | energie bietet zeitgemäße und weitreichende Funktionalitäten an, mit denen die bestehenden Zählermanagement-Aufgaben nicht nur digitalisiert werden, sondern auch die Organisation des Außendienstes effizienter gestaltet wird. Zudem wird das Produkt aures | energie stetig weiterentwickelt und die Kunden haben die Möglichkeit von zukünftigen Funktionalitäten und neuen Features zu profitieren. Dies betrifft auch die sogenannte „neue Welt“ des Smart-Metering, der sich die Entwicklungsabteilung der Reisewitz OHG bereits angenommen hat.

Was muss ein Workforcemanagement System für „die neue Welt“ mitbringen?

Um sich diese Frage selbst zu beantworten hat reisewitz bereits zwei zukünftige Gateway-Administratoren als Partner gewinnen können, mit denen gemeinsam die bestehende Außendienststeuerung auf die Smart Meter Prozesse angepasst werden. Aus dieser gemeinsamen Analyse sind Themenschwerpunkte entstanden, die ein Workforcemanagement System mitbringen sollte, um in Deutschland und in ganz Europa für den Smart Meter Rollout gefestigt zu sein. Überraschenderweise befinden sich die meisten dieser Funktionalitäten bereits bei zahlreichen Kunden von Reisewitz im produktiven Einsatz.

Infoanschreiben über das Workforcemanagement System erstellen

Zunächst muss ein Messtellenbetreiber oder deren Dienstleister den Endkunden darüber informieren, dass bald ein Wechsel des Zählers auf eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem erfolgt. Dieses Infoanschreiben muss mindestens drei Monate vor Ausführung des Wechsels beim Kunden einlangen. aures | energie bietet die Möglichkeit diese Kundenanschreiben unter Verwendung einer Anschreibenvorlage zu erstellen und diese automatisiert einem Drucker oder einem Onlinedruckdienst zuzusenden.

Terminanschreiben für Kunden generieren lassen

Neben dem Infoanschreiben für die Endkunden muss der tatsächliche Wechseltermin ebenfalls als Kundenanschreiben vorangekündigt werden. Auf Basis des Dispositionsergebnisses und der errechneten Planzeit der Ausführung, erstellt aures | energie manuell oder automatisiert auch die Terminanschreiben mit entsprechend generierten Terminzeitfenstern für die Endkunden.

Auf Kundenwunsch Termine umbuchen

Wenn die Terminanschreiben an die Endkunden ausgesendet wurden, muss man mit Kundenrückmeldungen rechnen, die ihre vorgeschlagenen Termine nicht wahrnehmen können. Hierfür bietet aures | energie einen Termingenerator der jegliche Terminänderungen, die durch den Kunden oder die eigene Organisation gewünscht werden, voll automatisch mit Ersatzterminvorschlägen umplant. Der Termingenerator kann für Servicemitarbeiter direkt aus der aures | energie Oberfläche bedient werden oder aber auch als Webservice in eine Kunden-Webseite als Webportal integriert werden, in dem sich die Endkunden selbst anmelden und nach einer vorgegebenen Strategie selbst die Terminumbuchung vornehmen kann. Das bestehende Dispositionsergebnis und die zur Verfügung stehenden Mitarbeiterressourcen werden hierbei immer zeitaktuell und live berücksichtigt.

Lagerverwaltung von Gateways und Zählern

aures | energie biete eine vollumfängliche Lagerverwaltung von zählenden und nicht zählenden Geräten an. Die Verwendung dieses Moduls ist optional und beinhaltet auch die Verwaltung von Gateways. So können Geräte zwischen verschiedenen Lagerorten verschoben oder auch auf Monteurlager bzw. Fahrzeuglager gebucht werden. Insofern es notwendig sein sollte Zähler und Gateways bereits vorher zu einem Geräte-Bündel zusammen zu fassen, so kann auch dies über die aures | energie Lagerverwaltung abgebildet werden. Ausgebaute Geräte werden ebenfalls erfasst und können über die individuellen Lagerstrukturen zurückgegeben werden. Die Lagerorte der jeweiligen Geräte sind somit jederzeit auswertbar und eine Nachverfolgung der Geräte ist gegeben.

Dokumentation der Vor-Ort-Tätigkeiten

Wann immer ein intelligentes Messystem installiert wird, muss auch dokumentiert werden, welche Tätigkeiten tatsächlich durchgeführt wurden. Neben individuellen Fragenkatalogen, die den Monteur geführt durch seine Dokumentation leiten (z.B. Anlagenkontrolle, Hausanschlussprüfung oder die Erfassung eines Leistungsverzeichnisses) müssen auch die Informationen über die gemeinsam verbauten Geräte erfasst und rückgemeldet werden. Auch vor Ort können Zähler und Gateways miteinander verknüpft werden, sodass die eindeutige Zusammengehörigkeit dokumentiert ist.

Betriebsführungstätigkeiten steuern

Wenn die intelligenten Messsysteme sich bereits im Betrieb befinden, wird es zwangsläufig zu neuen Vor-Ort-Tätigkeiten kommen. Neben Störaufträgen und Anlagenüberprüfungen werden reine Wechsel von Zählern und oder Gateways erforderlich sein. Denkbar und von Reisewitz in Planung ist auch eine Anbindung an die jeweiligen Gateway-Administrations-Systeme um z.B. vollzogene Wechsel in Verbindungen zwischen Gateways und Zählern zu bestätigen oder um bei einem Ausbau / Demontage der modernen/intelligenten Messeinrichtung eine vorzeitige Endablesung durch das Gateway-Administrations-System durchführen zu lassen.

Ressourcenknappheit – effizientere Auslastung / Planung der Mitarbeiter

Die aktuell bestehende Knappheit an qualifizierten Monteuren ist keine Auswirkung des neuen Messtellenbetriebsgesetzes aber dennoch ist sie allgegenwärtig und für die Zukunft nicht zu vernachlässigen. Bei Energieversorgern schrumpfen die Zahlen von Außendienstmitarbeitern aufgrund von Pensionierungen und Einsparungen am Personal und die externen Servicedienstleister haben Mühe neues Personal zu akquirieren, da der Stellenmarkt leer gefegt scheint. Nahezu jedes Unternehmen in der kommunalen Energiewirtschaft ist gezwungen mit seinem aktuellen Mitarbeiterstamm effizienter zu arbeiten. aures | energie bietet die Möglichkeit einer effizienteren Außendienstplanung in dem es in der betrieblichen Planung und in der Disposition unterstützt. Neben der weiterhin möglichen manuellen Disposition mit Kartenunterstützung erstellt aures | energie mit Hilfe einer automatisierten Disposition und Routenbildung unter Berücksichtigung von Sollzeiten, Terminen, Mitarbeitereignungen und geografischen Begebenheiten für jeden Außendienstmitarbeiter seine bestmögliche Tagestour. Das Besondere ist der aures | energie Optimierungskern, der auf die Belange von Energieversorgungsunternehmen abgestimmt ist. Dazu werden z.B. jegliche neue Terminbuchungen, Terminänderungen und Auftragsstornos automatisch umgeplant. Stornierte Termine werden durch andere Aufträge bei der Optimierung ersetzt, so dass der Mitarbeiter vor Ort den kürzesten Weg zurücklegen muss. Auf diese Weise sorgt das System vollautomatisch für betriebswirtschaftlich sinnvolle Touren und damit einen optimierten Einsatz des Außendienstes.

Zusätzlich verfügt aures | energie über sogenannte Mitarbeiterauftragspools, aus denen sich ein Mitarbeiter vor Ort bedienen kann, wenn ihm die Aufträge ausgehen oder er aufgrund von Termineinhaltungen erst später zu seinem nächsten Auftrag fahren kann. In diesem Fall kann der Mitarbeiter seinen aktuellen Standort einmessen und sich auf einer Karte die nächstgelegenen Poolaufträge anzeigen lassen. Mit diesen unterstützenden Maßnahmen soll gewährleistet werden, dass den Außendienstmitarbeitern der Arbeitsvorrat nicht ausgeht und sie stets effizient arbeiten können.

Pionierarbeit in Österreich

Die Reisewitz OHG konnte in Österreich bereits vor der Smart Meter Einführung einen Großteil der dort wirkenden Energieversorger gewinnen und so zusammen mit aures | energie die Pionierarbeit der Österreicher unterstützen. Ende 2010 beschlossen die Österreicher die Novelle des Energiewirtschafts- und Organisationsgesetzes, die entsprechende Rahmenbedingungen über eine österreichweite Einführung von Smart Metering enthält. Die Umsetzung dieser Vorgaben fordert die Einführung von intelligenten Messsystemen für alle Verbraucher. Mindestens 80 % aller Stromkunden müssen bis spätestens 2020 einen Smart Meter erhalten. In Österreich ist gleichsam wie in Deutschland viel Zeit verstrichen, bis man die technischen Rahmenbedingungen der zukünftigen Smart Meter Zähler und die entsprechend geforderten Funktionalitäten definiert hat. Während in Deutschland das gesetzte Ziel bis 2032 erreicht werden muss, wurde in Österreich eine deutlich kürze Frist gesetzt. Somit stehen die dortigen Messtellenbetreiber vor der Herausforderung einen Massenrollout-Wechsel von 80% ihrer gesamten Stromzähler innerhalb von nur zwei Jahren zu realisieren. Die eingesetzte Technik der intelligenten Messsysteme unterscheidet sich von der in Deutschland gewählten Variante. Während in Deutschland der reine Zähler nicht kommunikativ ist, sondern als übertragendes und zentrales Medium an ein Gateway angeschlossen ist, beinhaltet ein Smart Meter Zähler in Österreich ebenfalls ein Kommunikationsmodul. Hier besteht die Auswahl zwischen Powerline- oder Mobilfunk-Kommunikationsmodulen. Zudem ist es möglich die Zähler über eine Infrarotschnittelle auszulesen oder zu parametrieren.

Somit musste sich Reisewitz mit zwei essentiellen Themengebieten befassen um den Rollout in Österreich zu unterstützen. Die Planung und Disposition des Massenrollouts und die mobile Vor-Ort-Bearbeitung der Wechselaufträge, inklusive Einhaltung aller Sicherheitskonzepte und der Parametrierung von Smart Meter Zählern.

Für die Planung und die Disposition der Rolloutaufträge wird von allen Kunden in Österreich die automatische Disposition samt Termingenerator eingesetzt. Ebenfalls werden Kundenanschreiben und Terminumbuchungen mit aures | energie durchgeführt. Zusätzlich bieten österreichische Energieversorger ihren Endkunden die selbstständige Terminumbuchung mittels eines Kundenwebportals an, dass wiederum den Termingenerator von aures | energie verwendet.

Zusätzlich wurde innerhalb von aures | energie ein weiteres Planungsmodul entwickelt, dass die konkrete Planung von Tür-zu-Tür Touren ermöglicht, um das Rolloutgebiet straßenzugsweise mit einer Rolloutmannschaft abarbeiten zu können. Somit stehen mit aures | energie gleich zwei alternative Strategien in der Rolloutplanung zur Verfügung. Eine geografisch optimierte Strategie, die jeden Mitarbeiter einzeln betrachtet und kurzfristige Terminänderungen optimal im Sinne der kürzesten Tour einplant oder die straßenzugsweise Verplanung, die es einem Montageteam ermöglicht wie Heuschrecken durch ein zusammenhängendes Gebiet zu schreiten.

Um den Smart Meter Wechsel vor Ort zu realisieren sind in Österreich entsprechende Sicherheitskonzepte und Verschlüsselungsverfahren anzuwenden. So kann jeder Smart Meter Zähler nur dann über eine Infrarotschnittstelle angesprochen und installiert werden, wenn der Außendienstmitarbeiter den individuellen und mehrfach verschlüsselten Zählerschlüssel digital mit sich führt. Diese Zählerschlüssel werden über eine gesicherte Verbindung beim zentralen Zählerdatenmanagement System angefragt und werden von dort aus individuell verschlüsselt ausgegeben. Zudem fungiert aures | energie in Österreich als Backup-System für die Betriebsführung von installierten Smart Meter Zählern. Insofern eine Kommunikation mit dem Zähler technisch nicht oder nicht mehr möglich ist, können mit der mobilen Applikation von aures | energie alle notendigen Vor-Ort-Maßnahmen die den Zähler betreffen durchgeführt werden.

reisewitz auf der E-world energy & water

reisewitz auf der E-world energy & water

reisewitz auf der e-World

Die europäische Energiewirtschaft trifft sich vom 5.-7. Februar 2019 in Essen auf der E-world energy & water. Die Energiebranche nutzt die E-world als Plattform, um sich auszutauschen und über neue Entwicklungen zu informieren.
Das Leitthema 2019: „Lösungen für effiziente und klimafreundliche Städte“.

Uns von reisewitz finden Sie dieses Jahr im Themenbereich „Smart Energy“ in Halle 5, Stand 429. Kommen Sie gerne vorbei und besuchen Sie uns. Sie können sich selbstverständlich auch vorab einen Termin mit unserem Spezialisten für den Energiebereich Herrn Lasarzig sichern unter 05252 – 200 90 41 oder schreiben Sie eine Mail an c.lasarzig@reisewitz.com.

reisewitz auf der imm cologne

reisewitz auf der imm cologne

Vom 14. bis 20.01.2019 findet in Köln wieder die imm cologne statt. Die internationale Einrichtungsmesse zeigt die Trends der Möbelbranche und ist gleichzeitig auch der perfekte Ort zu Netzwerken.
Auf sechs Hallen verteilt finden Sie auf der imm cologne neben Möbeltrends selbstverständlich auch Einrichtungs- und Dekorationsanregungen. Besonders für Fachbesucher sind auch die neusten Entwicklungen auf dem Software-Markt interessant.

reisewitz spendet für „Wir bewegen alle Kinder e.V.“

reisewitz spendet für den Paderborner Verein „Wir bewegen alle Kinder e.V.“

reisewitz spendet

Das Bad Lippspringer Software-Unternehmen für automatisierte Tourenplanung und Termingenerierung reisewitz OHG hat auch diesem Jahr den Verein Wir bewegen alle Kinder im Kreis Paderborn e.V. mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro unterstützt. „Bewegung ist nicht nur für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen unserer betrieblichen Gesundheitsförderung ein wichtiges Thema, sondern gerade auch für unsere Kinder“, erklärte der Geschäftsführer Rene Prahl (rechts) bei der Übergabe der Spende an den Vereinsvorsitzenden Mathias Hornberger (links).

„Die vielfältigen Maßnahmen des Vereins zur Bewegungsförderung haben uns wieder überzeugt.“ Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Kinder für Bewegung, Spiel und Sport zu
begeistern, den Alltag der Kinder bewegt zu gestalten, den Weg in die Sportvereine zu ebnen und die Quantität und Qualität von Bewegungsangeboten in Schule, Ganztag und Vereinen zu verbessern.

Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Digitalisierung ist in kleinen und mittelständischen Unternehmen ein großes Thema, das organisatorisch und vor allem finanziell eine Herausforderung darstellt.
Da allerdings digitale Kompetenzen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor sein können, ist der Schritt in die Digitalisierung mehr als nur sinnvoll.

Bestehende Prozesse analysieren

Bevor Sie Ihr Unternehmen digitalisieren, sollten Sie sich generell Gedanken darüber machen, welche Prozesse in Ihrem Unternehmen optimiert werden können und müssen. Dabei sollten Sie auch die Kundenbedürfnisse nicht außer Acht lassen. Wenn Sie wissen, was Ihre Kunden brauchen, sollten Sie auch Ihre, den Kunden betreffenden, Prozesse daran anpassen.

Wenn Sie die Kundenbedürfnisse sowie den Bedarf Ihres Unternehmens analysiert haben und wissen, an welchen Stellen eine Prozessoptimierung Sinn machen würde, können Sie sich nach den passenden technischen Mitteln für die Optimierung umsehen.

Bei der Suche nach technischen Mitteln, um Prozesse zu optimieren, sollten Sie sich Zeit nehmen, vergleichen und sich, wenn vorhanden, auch Meinungen Anderer einholen. Vor allem bei Software können Sie so feststellen, ob diese zu Ihrem Unternehmen und den vorherrschenden Prozessen passt. Schließlich soll eine neue Software auf Dauer Verbesserungen bringen und die Arbeit erleichtern.

Mitarbeiter miteinbeziehen – Ängste abwenden

Den Schritt in die Digitalisierung zu wagen, fällt vielen Unternehmen, unabhängig von Branche und Größe, nicht leicht. Die Gründe sind vielfältig.
Ein Grund ist die persönliche Angst der Mitarbeiter durch digitale Technik ersetzt zu werden. Rationalisierung durch Digitalisierung ist im digitalen Zeitalter keine Seltenheit, deswegen sollten Sie Ihre Mitarbeiter von Beginn an in Ihr Vorhaben miteinbeziehen. So nehmen Sie Ihnen die Angst und steigern die Bereitschaft, Digitalisierungsvorhaben zu akzeptieren und zu unterstützen.

Neben der Angst durch Digitalisierung im Unternehmen den Job zu verlieren, fragen sich die Mitarbeiter auch häufig, ob bspw. durch die Einführung einer neuen Software Ihre Kompetenzen überschritten werden. Auch diese Ängste sollten Sie ernst nehmen und ihnen entgegenwirken. Erläutern Sie Ihren Mitarbeitern, wie Sie die Einführung einer neuen Software planen und wie die Mitarbeiter eingewiesen und geschult werden.

Versagensängste zusammen mit der Befürchtung nicht mehr gebraucht zu werden, sind keine gute Grundlage für die Einführung einer neuen Software. Deswegen sollten Sie Ihre Mitarbeiter immer miteinbeziehen.

Digitalisierungsförderung prüfen

Ein weiterer Grund weshalb Unternehmen die Digitalisierung scheuen ist die Finanzierungsfrage. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Förderprogrammen für die Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese Programme sind je nach Bundesland an verschiedene Voraussetzungen/Bedingungen geknüpft und variieren auch in der Höhe der Förderungen.

In einer PDF Datei haben wir Ihnen eine Übersicht der Förderprogramme zusammengestellt. Da die Förderprogramme immer nur eine begrenzte Laufzeit haben und ständig neue Programme hinzukommen, sollten Sie sich individuell für Ihr Bundesland informieren, damit Sie auch von aktuellen Programmen profitieren,

Termin- und Tourenplanung – wie es der Kunde wünscht

Termin- und Tourenplanung – wie es der Kunde wünscht

Auswirkungen von SDD-Angeboten auf Möbelhandel

Gerade die Entwicklungen in E- und M-Commerce bringen es mit sich, dass der Kunde heute beim Einkauf immer höhere Ansprüche an Service und Lieferung stellt. Eine „Jetzt-und-sofort“-Mentalität hat sich daher bei Kunden durchgesetzt. Was bei Amazon, Zalando & Co als Sameday-Delivery-Angebot (SDD) tägliche Praxis darstellt, erwartet der Kunde zumindest in ähnlicher Form mittlerweile ebenso in anderen Bereichen – auch in Möbelhäusern. Die Möbelbranche stellen die neuen Erwartungshaltungen da vor besonders große Herausforderungen; Sofas und Sessel lassen sich schließlich nicht in kleine Kartons verpacken, sondern erfordern aufwändigere Logistik. Wie also diese umsetzen und den Kunden einbinden? Zeitgemäße Antworten dafür bieten neue Softwarelösungen, die u. a. mit integrierten Lösungen zur Lieferterminfindung für eine optimale Auftragsdisposition, Tourenplanung und Auftragsausführung in der Möbellogistik sorgen.

Lieferzeit ist Servicezeit. Genau dann beweisen sich die Qualitätsmerkmale, die der Kunde im Kopf behält, speichert und im Falle des Falles sogar in einer Bewertung nennt und veröffentlicht. Diese kann im Zweifelsfall verheerend sein, wenn sich der Kunde nicht optimal betreut und bedient fühlt. Da kann die Couch noch so gemütlich sein – wer (zu) spät kommt, den bestraft der Kunde. Dieser erwartet zwar keine Wunder. Aber er ist heute sicher weitaus weniger dazu bereit, breite Zeitfenster oder ganze Tage frei halten zu müssen als früher, um sein Möbelstück in Empfang zu nehmen bzw. für die anliefernden Unternehmen und Monteure zu Hause greifbar zu sein. Lieferung und Service müssen sich also auf den Kunden ausrichten – nicht andersherum.

Mehrwert fürs Möbelhaus

Termine über eine Softwarelösung schneller und direkter vereinbaren zu können, ist deshalb der erste Schritt zu mehr Kundennähe. Die optimale Verzahnung mit der Tourenplanung macht einen zeitgemäßen 360°-Service dann zu einer machbaren Aufgabe, die am Ende auch für das Möbelhaus einen besonderen Mehrwert erzeugt.

Softwarelösungen zur automatischen Tourendisposition, wie beispielsweise aures möbel, verfügen deshalb über Termingeneratoren, mit deren Hilfe Termine schnell und einfach mit den Kunden ausgemacht werden können. Der Termingenerator der Lösung lässt sich über eine API auch in die Homepage des Möbelhauses einbinden, sodass Kunden eigenständig und unabhängig von der Art des Endgerätes Ihren Liefertermin ausmachen können.

Terminbuchung online

Sind die Geschäftsprozesse im Möbelhaus so optimiert, dass bereits absehbar ist, wann die Ware circa ausgeliefert werden kann, wird es möglich, direkt im Möbelhaus beim Kauf einen vorläufigen Liefertermin zu vereinbaren. Je nach Größe des Möbelhauses kann bereits bei Auftragsbestätigung (AB) oder spätestens bei Avis – also bei Wareneingang im Möbelhaus – mit Hilfe des Termingenerators telefonisch ein Termin mit dem Kunden ausgemacht werden. Angenommen, der Kunde bestellt ein Sofa und dem Möbelhaus ist anhand der AB bereits bekannt, dass es ein Sofa vom Hersteller in sechs Wochen erhält, so kann das Möbelhaus mit aures möbel bereits direkt mit dem Kunden einen Termin vereinbaren. Im Hintergrund berechnet die Lösung gleichzeitig optimale Touren; dazu gehört auch, dass die Lösung automatisch Stammdaten pflegt sowie Zeit- und Personalmanagement verwaltet. Möbelhäuser können krankheitsbedingte Ausfälle von Mitarbeitern mit der Software auffangen und das System plant Touren und Dispositionen passend um. Neben benötigten Mitarbeiterqualifikationen für Zusatzservices wie Aufbau und Geräteanschluss kalkuliert die Lösung auch den Arbeitsaufwand für die Services ein und errechnet präzise Touren.

Kleinere Zeitfenster für die Möbellieferung

Sobald der Termingenerator als Online-Feature auf der Website des Möbelhauses verfügbar ist, kann der Kunde zudem anhand Auftragsnummer und Namen des Empfängers selbstständig den Liefertermin buchen. Die Lieferung erfolgt dann in einem vom Möbelhaus bestimmten Zeitfenster.

Dispositionslösungen kommen des Weiteren auch im telefonischen Kundenservice zum Einsatz, wofür eine passend reduzierte Softwareversion zur Verfügung steht. Eine solche „ausgekoppelte“ Lösung mit Termingenerator wie im Falle von aures möbel bietet für den telefonischen Kundenkontakt ausschließlich die Basisfunktion der Terminbuchung. Im Hintergrund kalkuliert die Lösung die Disposition. Damit lässt sich die Lösung an die Bedürfnisse des telefonischen Kundenservice optimal anpassen, indem sie Softwarefunktionen im notwendigen Umfang bereitstellt und der Lernaufwand zur Bedienung der Lösung deutlich sinkt.

Termingenerator aures moebel

Das Möbelhaus stellt eigenständig ein, in welchem Zeitfenster Termine gebucht werden

Im Fokus des Programms steht somit eine einfache und möglichst effiziente Planung von Tages-, Wochen- oder Rahmentouren. Das Möbelhaus kann Aufträge dadurch effektiver abwickeln und schneller ausliefern. Eine solche Automatisierung hinsichtlich Personaleinsatzplanung und Tourendisposition verhindert nicht zuletzt Medienbrüche; in einem hart umkämpften Marktumfeld wie der Möbelbranche ist dieser Aspekt ein entscheidender Vorteil, um Kauferlebnisse spürbar zu verbessern und Kunden langfristig zu binden.

Optimale Reaktionszeiten auf Kundenwünsche

Allerdings stellt nicht nur das Möbelhaus selbst einen relevanten Faktor in puncto Auslieferung dar. Im Falle spontaner Neuterminierungen seitens des Kunden, stellt aures möbel sicher, dass das Möbelhaus umgehend hierauf reagieren kann. Geht der Anruf des Kunden im Kundenservice ein, kann dieser am Telefon neue Terminvorschläge generieren und mit dem Kunden vereinbaren. Dabei geht die Lösung abgestuft vor: Anhand der Präferenzen des Kunden bezüglich des Liefertermins ermittelt die Lösung einen optimalen Termin und darüber hinaus Ersatztermine, gerankt nach bestmöglicher Übereinstimmung mit den Kundenvorgaben. Zu einem neuen Termin analysiert die Lösung im Hintergrund unmittelbar die errechneten Touren und plant diese entsprechend um. Gleichzeitig optimiert sie die aktuelle Tour, die durch das Terminstorno des Kunden eine „Lücke“ bekommen hat.

Die Software Aures wird entwickelt

Die Anforderungen der Kunden entwickeln sich immer mehr in Richtung einer vollautomatischen Auftragsdisposition. Daraufhin entwickelt reisewitz das Produkt AuReS, was noch im gleichen Jahr in verschiedenen Branchen wie Abfallentsorgung, Möbelverkauf sowie Kunden- und Lieferdienst eingesetzt wird.

Erschließung österreichischer Markt

Der weltweite Datentransfer überschreitet zum ersten Mal die Exabyte-Grenze (1 Milliarden Gigabyte). reisewitz erschließt den Österreichischen Markt. Zur direkteren Kundenbetreuung vor Ort wird die reisewitz LRPS GmbH mit Sitz im Donau Business Center in Wien gegründet.

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